Mit Eigenverbrauch werden Sie unabhängig von Strompreis

Der Eigenverbrauch garantiert während der gesamten Laufzeit der Anlage gleichbleibende Stromkosten. Darüber hinaus sind Betreiber von Solaranlagen unabhängig von

 

  • Entscheidungen großer Energiekonzerne,
  • Teuren Energieimporten und
  • Der Strompreisentwicklung

Aktuell liegt die Einspeisevergütung einer Solaranlage (<10 kWp) bei 13,41 Cent/kWh und der durchschnittliche Strompreis bei 28,3 Cent/kWh (Stand: März 2014, siehe Verivox-Verbraucherpreisindex). Wie in der Abbildung 2 zu erkennen, steigert sich der Vorteil des Eigenverbrauchs im Laufe der nächsten 20 Jahre.

Module – Typen und Unterschiede

Derzeit existieren vier Typen von Solarmodulen:

  • Monokristalline Module
  • Polykristalline Module
  • Dünnschichtmodule
  • CIGS-Module

Bei der Auswahl der richtigen Modultypen sind vor allem der Preis und der Wirkungsgrad (Effizienz der Energieumwandlung) entscheidend. Weitere Faktoren sind die Lebensdauer und das Montage-Gewicht. Das Material, die Materialdicke und die Materialstruktur sind die wesentlichen Unterscheidungsmerkmale von Solarmodulen. Das gängige Herstellungsmaterial ist nach wie vor Silicium, das für die Produktion von Dickschichtmodulen und Dünnschichtmodulen verwendet wird. Dickschichtmodule wiederum unterteilen sich in monokristalline und polykristalline Module. Eine Alternative sind CIGS-Module, die mit einer Kombination verschiedener chemischer Stoffe produziert werden.

Monokristalline Module - Käuferportal Monokristalline Module haben eine glatte Oberflächenstruktur und erzielen den höchsten Wirkungsgrad. Ihre Herstellung ist aufwändig und teurer als die von polykristallinen Modulen und Dünnschichtmodulen. Monokristalline Module haben eine hohe Lebensdauer. Bei schwachen Licht oder hohen Temperaturen gibt es Einschränkungen der Leistungsfähigkeit. Rund ein Drittel der weltweit hergestellten Solarmodule sind monokristalliner Struktur.

Polykristalline Module - Käuferportal Polykristalline Module weisen einen geringeren Wirkungsgrad auf als monokristalline Module. Die polykristalline Oberflächenstruktur ergibt sich aus dem Herstellungsverfahren, das weniger aufwändig ist als bei monokristallinen Modulen. Polykristalline Module sind daher günstiger. Lebensdauer, Licht- und Wärmeverhalten sind mit monokristallinen Modulen vergleichbar. Gut die Hälfte aller Solarmodule ist polykristallin.

Dünnschichtmodule - Käuferportal Dünnschichtmodule erreichen eine Dicke von nur einem Mikrometer und sind deutlich leichter als Dickschichtmodule. Da auch ihre Herstellung unkomplizierter ist, sind Dünnschichtmodule auch preisgünstiger. Bei schwachem Licht und großer Hitze lässt die Leistung weniger nach als bei Dickschichtmodulen. Allerdings sind Wirkungsgrad und Lebensdauer von Dünnschichtmodulen geringer als bei monokristallinen und polykristallinen Modulen.

Abbildung 2, Strompreisentwicklung